Champions, kick'n'rush 2011
Comments (0)
Besser spät als gar nicht! Hier die Gewinner des 13. kick’n'rush-Turniers:

kick'n'rush-Liga Champions 2011 - Freundeskreis

kick'n'rush Herren-Liga Gewinner 2011 - Independiente Neustadt

Schillerndste kick'n'rush-Persönlichkeit 2011 - Chregu "Kaiser" Wandeler
Team des Jahres wurde der FC Ballerinas, die leider für die Finalrunde forfait geben mussten, wegen dem unglücklichsten Zusammenprall in der Geschichte von kick’n'rush. An dieser Stelle gute Besserung an den Verletzten.
Vielen Dank auch an Othmar Zumstein für die Fotos. Hier seine weiteren Bilder vom Turnier 2011.
Und auch grossen Dank an die Tschuttiheftli-Macher für die grossartigen Tages-Schlagzeilen.
kick’n'rush forever – always kick’n'rush
Eric
The Godfather @ Juli 14, 2011
kick'n'rush 2011
Comments (0)

Kick’n'Rush 2011 steht vor der Tür, die Organisation läuft auf Hochtouren und: das Programm ist zusammengestellt. Besonderes Augemerk gilt dem erstmals durchgeführten Aufwärmparcours!
Kick’n'Rush – mittendrin statt nur dabei – oder so ähnlich. More on page 385
The Godfather @ Juni 7, 2011
kick'n'rush 2011
Comments (0)
Kann ja mal vorkommen…

“the scouts”
Drei Beine sind besser als zwei Beine, dies sagte schon Rocco Siffredi als er mit einem überaus speziell langen dritten Bein auf die Welt gekommen ist. Daher ist es auch nicht ganz so abwegig, dass wir zurzeit in einer Drittbeinverlängerungsklinik sitzen und uns auf den Einsatz am Kick n Rush vorbereiten. Cristiano Ronaldo wurde gerade in die gleiche Klinik eingewiesen, Jose Mourinho fand, dass er mittlerweile zu weibliche Züge aufweist und somit die Gefahr besteht, dass er in die Frauenliga wechseln würde.
Aber reden wir doch von uns. Zum Beispiel würde es uns gedient sein, wenn wir es schaffen würden dieses Jahr einen besseren Clubname als Lokomotive Scouts herauszufinden. Ich denke mit diesem Name hast schon verloren bevor du deine Fussballschuhe angezogen hast. Apropos Fussballschuhe, wenn dieses Jahr eine Mannschaft wieder glaubt sie müsse es Jesus gleich tun und Barfuss spielen, dann können sie dies gerne alleine tun, der Gestank war unerträglich. Pfff…
Das Gesetz des Erfolges
von Bruno Affentranger
Es ist eine Frage, die Ökonomen permanent stellen und die sie mit den Fussballfans teilen, die zwischendurch mal den Fernseher links liegen lassen, zum Kühlschrank trotten und sich ein Bierchen holen: Kann man Erfolg planen? Gerade als Schweizer Anhänger muss man sich dieser Thematik mit besonderer Verbissenheit widmen. Denn erstens macht das der Nationaltrainer selber auch – ein Mathematiker vor dem Herrn, und zweitens ist die Petite Nation im erhöhten Mass und aufgrund fehlender Weltklassespieler auf geniale, planerische Einfälle angewiesen. Hier schliesst sich der Kreis und kommt Team Timbuktu ins Spiel, die Schweiz unter den Teams des Kick’n’Rush-Turniers. Neutral, meist unterschätzt, insgeheim bewundert und überbezahlt. Auch diese Equipe, die ihren Zenit um ein Haarbreit überschritten hat, braucht ein Siegeskonzept. Sonst wird das wieder mal gar nichts.
Ein Plan muss her. In der Wirtschaftswissenschaft existieren viele, statistisch unterfütterte (Schein-)Theorien, die Antworten auf die Frage nach dem Erfolg versprechen. Leider halten sie diese Versprechungen nur selten. Der Weltfussball hat ein Pendant, das sich auf dem Kickersplatz anwenden lässt: Die Effektivitätstheorie eines ehemaligen Luftwaffen-Offiziers der englischen Royal Air Force. Er wertete ab den Fünfzigerjahren wie ein Besessener Fussballspiele statistisch aus und stellte sich vollends in den Dienst der runden Sache. Einige Klubs der höchsten Liga zogen den Luftwaffenoffizier als statistischen Leader zu Rate und erlebten erstaunlicherweise so genannte Success-Stories.
Die hier stark gekürzt wiedergegebene und auf ihre wichtigsten Eckwerte reduzierte Theorie verspricht Erfolg, aber leider keinen schönen Fussball. Mourinho weiss das. Herrera kannte es schon lange vorher. Bearzot ebenfalls. You name them.
So sehen die Pfeiler eines Sieges auf dem Fussballplatz aus:
1. Viel Ballbesitz ist nicht entscheidend. Wichtig sind die Sekunden nach der Balleroberung. (Guardiolas Barcelona ist die Ausnahme dieser Regel, Mourinhos Real ihre Übertreibung, nein mehr noch, die blosse Karikatur.)
2. Die Wahrscheinlichkeit eines Torerfolges ist ein Vielfaches höher, wenn der gegnerische und nicht der eigene Keeper zuletzt den Ball berührt hat.
3. Um zu gewinnen, muss eine Mannschaft häufiger in den Sechzehnmeterraum eindringen als der Gegner.
4. Dafür sind mindestens 50 lange Pässe pro Spiel nötig. (Klingt nach Futter fürs Phrasenschwein. Ist aber ernst gemeint. DAS hier wäre Phrasenfutter: Ein Spiel dauert mindestens 90 Minuten; das nächste Spiel ist immer das schwierigste; nach dem Spiel ist vor dem Spiel.)
5. Wenn der Ball 6 Sekunden nach der Eroberung noch nicht im Sechzehner des Gegners ist, sinkt die Chance für einen Treffer rapide. (Schwedens Coach der Neunzigerjahre ein ernster Mann in Gummistiefeln – Name egal, Stiefel grossartig –, exerzierte dies jeweils bis zum Eindunkeln durch. Kein Wunder, er hatte den Flugwaffenoffizier in England selber mal kennen- und schätzen gelernt. Sein Team spielte entsetzlich unansehnlich.)
6. Statistisch gesehen führen 6,5 Bälle zu einem Torschuss im Sechzehner.
7. Auf 9 Angriffsabschlüsse im Sechzehner kommt ein Treffer.
Das ist der Plan, so also geht’s. Dem Erfolg steht nichts mehr im Wege. Timbuktus Manager Amstutz hat die Lektion gelernt. Sein Team – erspäht im Training – treibt den Ball meist direkt und humorlos, ohne Witz und Einfall, vors gegnerische Tor. Amstutz’ Erkenntnis: Auf 59 Versuche kommt ein Treffer.
Was zu beweisen war.
The Godfather @ Juni 6, 2011